Neue Grenzgänger Statistik – fast 60% aller deutschen Grenzgänger stammen aus den Kreisen Lörrach und Waldshut

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Wie die neuen statistischen Daten der Wirtschaftsregion Südwest (WSW) veranschaulichen, arbeiten aus den Kreisen Lörrach und Waldshut fast 37.000 Grenzgänger in der Schweiz. Mit dieser Zahl stellen diese beiden Landkreise fast 60% der deutschen Grenzgänger in der Schweiz (insg. 61.539).

 

Die neue Statistik zeigt darüber hinaus auch, dass die Zahl der Grenzgänger auch im letzten Jahr insgesamt weiter angestiegen war, jedoch musste man feststellen, dass die Wachstumskurve der Grenzgänger im Vergleich zu den Vorjahren deutlich flacher geworden ist.

 

Die bevorzugten Arbeitskantone der Grenzgänger aus dem Raum Lörrach sind nach wie vor die zwei Basler Kantone. Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sind laut der vorliegenden Zahlen das Ziel von fast 17 500 Pendlern aus dem Kreis Lörrach.

 

Im Kreis Waldshut liegt derweil der Kanton Aargau vorne, jedoch arbeiten ca. 2.000 Pendler aus dem Kreis Waldshut ebenfalls in den Basler Kantonen. Damit belegen diese den Spitzenplatz als Ziele der südbadischen Grenzgänger die in die Schweiz pendeln.

 

Quelle: http://www.wsw.eu/unsere-region/zahlen-und-fakten.html

Wirtschaftsregion Dreiländereck – Metrobasel plädiert für offene Grenzen

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Am 21. Juni fand das Wirtschaftsforum von Metrobasel in Lörrach statt. Metrobasel ist Think Tank und Plattform für die wirtschaftliche Entwicklung des Großraum Basel. Dieser gilt wirtschaftlich als eine der erfolgreichsten Regionen Europas und lebt unter anderem von der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Daher plädierte das Forum für die Beibehaltung offener Grenzen, um so weiterhin von ausländischen Fachkräften profitieren zu können.  Dies sei besonders wichtig, da in der Nordwestschweiz von den 664.000 Erwerbstätigen 236.000 Ausländer sind, von diesen sind  wiederum 73.000 Grenzgängern die direkt in der Region des Dreiländerecks wohnen.

Vergleichen Sie hierzu auch den Artikel der badischen Zeitung: https://www.badische-zeitung.de/loerrach/gute-aussichten-fuer-die-region--138367068.html

 

Revision des Transplantationsgesetzes in der Schweiz

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Am 19.6.2015 wurde eine revidierte Fassung des Transplantationsgesetzes in der Schweiz verabschiedet. Am 1. Mai 2016 erfolgte eine Teilinkraftsetzung. Bis Ende 2017 treten die weiteren Änderungen des revidierten Gesetzes in Kraft.

Zu den wichtigsten Änderungen gehört, dass EU- und EFTA-Staatsangehörige mit einer Krankenversicherung in der Schweiz, sowie ihre in der Schweiz versicherten Angehörigen bei der Zuteilung von Organen zur Transplantation gleich behandelt werden wie Personen mit Wohnsitz in der Schweiz.

Das gleiche gilt für EU- und EFTA-Staatsangehörige, die während ihres zeitlich begrenzten Aufenthalts in der Schweiz Anspruch auf internationale Leistungsaushilfe haben, sowie für Drittstaatenangehörige, die zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit als Grenzgängerinnen oder Grenzgänger zugelassen sind.

Vergleichen Sie hierzu die Information des Bundesamt für Gesundheit (BAG): https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/themen/mensch-gesundheit/biomedizin-forschung/transplantationsmedizin/rechtsetzungsprojekte-in-der-transplantationsmedizin/revision-des-transplantationsgesetzes.html

UVG Revision und ihre Auswirkungen – wichtige Änderung ab 2017

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Zum 1.1.17 trat die Revision des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) und die dazugehörende Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft.

Zu den wichtigsten Änderungen gehören:

 

·         Die Versicherung wird neu bei Beginn eines Arbeitsvertrags wirksam, auch wenn dieser auf einen Nichtarbeitstag fällt.

·         Die Nachdeckung bei Austritt umfasst einen Monat. Bisher waren es 30 Tage, was bei Monaten mit 31 Kalendertagen zu einer Versicherungslücke am 31. Tag führen konnte.

·         Die Abredeversicherung bei Austritt wird künftig in Monaten berechnet. Sie lässt sich für maximal sechs Monate abschließen (bisher: 180 Tage).

·         Überentschädigungen bei UVG-Renten im Rentenalter werden künftig vermieden (Leistungskürzung).

·         Die Haftung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Zusammenhang mit der Unfallverhütung wird verschärft. Interessant hier Art. 81, Abs. 1 - In diesem wird der Geltungsbereich, insbesondere die Vorschriften zur Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten von Betrieben die in der Schweiz Arbeitnehmer beschäftigen auf alle ausgeweitet deren Mitarbeitende in der Schweiz Arbeiten ausführen, darunter auch Grenzgänger und Entsendete.

·         Im Weiteren bringt die UVG-Revision diverse administrative Veränderungen z.B. in der Organisation der SUVA. So wird der bisherige Verwaltungsrat künftig in Suva-Rat umbenannt.

 

Für weitere Informationen hier der Link auf der Seite der Suva: https://www.suva.ch/de-CH/Die%20Suva/News%20und%20Medien/Media%20Liste#uxlibrary-material=8d02933724b745a48d9ca8da8ea1fe06&uxlibrary-open=/de-CH?atomid=8d02933724b745a48d9ca8da8ea1fe06%26showContainer=1

Zweite Grenzgänger-Veranstaltung auf Grund hoher Nachfrage geplant

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Der von uns veranstaltete Informationsabend für Grenzgänger vom 20.07.2017 war sehr gut besucht und wurde, zu unserer Freude, von allen Teilnehmern durchweg positiv bewertet.

Auf Grund der hohen Nachfrage und positiven Resonanz ist daher für alle Interessierten, die auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl, oder aus zeitlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, ein weiterer Informationsabend für Grenzgänger geplant!

Voraussichtlich wird diese Veranstaltung am Dienstag, 12. September 2017 stattfinden - wir informieren Sie sobald alle Details hierzu ausgearbeitet sind.

Grenzgänger aufgepasst – Informationsveranstaltung Donnerstag, 20. Juli 2017 um 19:00 Uhr

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Sie sind schon länger in der Schweiz tätig und möchten sich schnell und umfassend über die kürzlich erfolgten und noch anstehenden Neuerungen informieren?

Dann kommen Sie zu unserer Abendveranstaltung! Wir geben Ihnen einen Überblick zu folgenden Themen:

  • Ihre Krankenversicherungssituation– Heute und im Alter.
  • Neue Besteuerung der Beiträge zur Pensionskasse.
  • Vorschau Rentenreform 2020 in der Schweiz

Nach den Vorträgen nehmen wir uns selbstverständlich gerne Zeit weitere Fragen zu diesen Themen zu beantworten!

Die Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, 20.7.17 um 19:00 Uhr in unseren Räumen in Buggingen statt (Im Mittelfeld 19).


Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos, aber auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl, ist eine Anmeldung erforderlich.


Bitte melden Sie sich daher unter 07631 /25 12 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an. Vielen Dank! Wir freuen uns Sie bei uns begrüßen zu dürfen!


Drohnen – die Faszination unbemannter Flugobjekte und die neue Drohnenverordnung

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Am 7. April 2017 ist eine neue Drohnen-Verordnung in Kraft getreten. Hintergrund ist die stetig steigende Zahl von Drohnen in Deutschland. Schätzungsweise gibt es derzeit 500.000 dieser unbemannten Flugobjekte bei uns.

 

Die Möglichkeit beeindruckende Bilder aus der Luft zu machen fasziniert viele Menschen. Was aber, wenn ein solches Gerät durch einen starken Wind oder eine aufgebrauchte Batterie außer Kontrolle gerät? Nehmen wir weiter an, die Drohne verletzt dabei andere Menschen oder beschädigt deren Eigentum? 

 

Egal ob Sie eine Drohne privat oder gewerblich nutzen, das deutsche Gesetz sieht vor, dass für den Betrieb eines Fluggeräts eine Haftpflichtversicherung vorliegen muss. Erfreulich ist, dass die meisten Privathaftpflichtversicherungen Drohnen, die rein privat betrieben werden, beitragsfrei mitversichern.  Bitte setzen Sie sich vor der ersten Nutzung mit uns in Verbindung. Gerne klären wir ab, ob in Ihrer Versicherung Drohnen miteingeschlossen sind.

 

 

Ein kurzer Überblick der wichtigsten Regeln der neuen Verordnung: 

  • Die neuen Regeln gelten nur außerhalb von Modellflugplätzen
  • Kennzeichnungspflicht: bei einem Gewicht von mehr als 0,25 kg müssen Besitzer eine Plakette mit Name und Adresse des Besitzers anbringen
  • Drohnen dürfen nur in Sichtweite geflogen werden und müssen bemannten Luftfahrzeugen stets ausweichen
  • Kenntnisnachweis: bei einem Gewicht ab 2 kg müssen besondere Kenntnisse nachgewiesen werden
  • Erlaubnispflicht: ab 5 kg Gewicht wird eine spezielle Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde benötigt
  • Ab 100 m Flughöhe dürfen Drohnen nur mit behördlicher Ausnahmeerlaubnis fliegen
  • Verboten ist jegliche Behinderung und Gefährdung
  • Flugverbot gilt für Drohnen von mehr als 0,25 kg über Wohngebäuden, oder wenn  das Gerät optische, akustische oder Funksignale empfangen, übertragen oder aufzeichnen kann. Darüber hinaus gilt das Flugverbot über sog. „sensiblen Bereichen“. Dazu gehören: Einsatzorte von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, Kontrollzonen von Flugplätzen, Industrieanlagen, Naturschutzgebiete und Gebäude von Verfassungsorganen, Bundes- oder Landesbehörden.

 

Weitere Regeln und Informationen finden Sie hier: 

 

Krankenversicherung von Grenzgängern - Neuregelung zum 1. März 2017: Optionsrecht bei Änderung der Familienverhältnisse

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Wie das Bundesamt für Gesundheit informiert, kam es zum 1. März 2017 zu einer Neuregelung beim Optionsrecht.

Seither können Personen, die bereits von ihrem Optionsrecht Gebrauch gemacht haben (die also nicht bei einer schweizerischen Krankenversicherung nach KVG versichert sind) bei neuen Familienangehörigen nicht mehr in der Schweiz nach KVG versichert werden.

Das heißt bei vorliegender formeller Befreiung, wird durch die Änderung des Familienstands  bzw. durch neue Familienangehörige kein neues Optionsrecht ausgelöst. Eine Aufhebung der Befreiung kann nun nicht mehr beantragt werden.

 

Der umgekehrte Fall sieht folgendes vor:

Liegt keine formelle Befreiung vor, so können die nach KVG in der Schweiz versicherten Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus Deutschland, bei neuen Familienangehörigen (durch Heirat oder Geburt) auch später noch ein Gesuch um Befreiung von der Versicherungspflicht stellen.

Dieses Gesuch muss jedoch innerhalb von drei Monaten nach Heirat oder Geburt erfolgen. Die Befreiung gilt rückwirkend ab diesem Ereignis und ermöglicht dann z.B. den Wechsel in eine deutsche Krankenversicherung (GKV oder PKV).

 

Quelle: https://www.kvg.org/de/ueberblick-_content---1--1036.html

Aufwärtstrend Grenzgänger in der Schweiz

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Auch im Jahr 2016 verzeichnete das schweizerische Bundesamt für Statistik in Neuchâtel einen Zuwachs der in der Schweiz tätigen Grenzgänger aus Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr konnte ein Plus von 3,7% verzeichnet werden. Im Rückblick auf die letzten fünf Jahre sind es sogar rund ein Viertel mehr Grenzgänger.

Diese schweizweite Statistik findet sich auch bei der Betrachtung von kleineren Datenerhebungen wieder. Um zwei Beispiele zu nennen:

Bei der Belegschaft des Basler Unispitals handelt es sich, nach eigenen Angaben, bei einem guten Fünftel um Grenzgänger, davon 1.829 Mitarbeiter mit Wohnort Deutschland.

Auch Zahlen des Finanzamtes Lörrach bestätigen eindeutig den Aufwärtstrend. Seit 2013 stieg dort die Zahl der Einkommenssteuerfälle von Grenzgängern um 10% und 2016 veranlagte das Finanzamt 23.226 Berufspendler in die Schweiz.

Im Hinblick auf die Veränderungen im letzten Jahr, sei es im Bereich der Krankenversicherung, oder Altersvorsorge (Entscheidung des Bundesfinanzhofes mit dem Grundsatz der Zweiteilung in Obligatorium und Überobligatorium) steigt damit auch der Informations- und Beratungsbedarf.

 Sind Sie neuer Grenzgänger, oder arbeiten Sie schon länger in der Schweiz? Kommen Sie auf uns zu, wir begleiten Sie gerne mit Rat und Tat!

2016 ein bewegtes Jahr – unser Gruß zum Jahresende

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir möchten die Gelegenheit nutzen, Ihnen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2017 zu wünschen. 

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die in diesem Jahr für eine Beratung zu uns gekommen sind und würden uns sehr freuen und geehrte fühlen, wenn Sie auch im nächsten Jahr unseren Service für sich in Anspruch nehmen.  

 

2016 war für viele ein bewegtes Jahr und uns beschäftigt vor allem das Los der vielen Mitbürger unter uns, denen nur wenig zum Lebensunterhalt bleibt. Der Gabentisch unterm Weihnachtsbaum bleibt vielerorts leer, was uns auch dieses Jahr veranlasst hat, anstelle von Weihnachtsgeschenken an unsere Geschäftspartner, für hilfsbedürftigen Menschen zu spenden. Wir werden das Diakonische Werk Müllheim mit einer Spende unterstützen, und hoffen mit unserer gemeinsamen Hilfe den Armen unter uns ein bisschen helfen zu können.

 

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